Generatorhostels aktiv im Social Web
Auf der diesjährigen ITB fiel und ein junges Unternehmen durch eine Besonderheit an seinem Messestand auf. 1995 gegründet wuchs die Marke Generator Hostel im vergangenen Jahr kräftig. Nach dem ersten Haus in London 1995 und der ersten Niederlassung in Deutschland 2002 in Berlin, kamen allein 2011 drei neue Häuser hinzu: Kopenhagen, Dublin und Hamburg... Der Zielgruppe Rucksacktouristen folgend, spielt das Thema Social Media beim Marketing für das Unternehmen eine herausragende Rolle. Dies zeigten die Generator Hostels auch auf ihrem ITB-Messestand. Keine andere Hotelkette machte so ausdrücklich auf Twitter, Facebook und YouTube aufmerksam wie die Generator Hostels. Wir sprachen mit Ilka Salzmann (@Ilka_GHostel) Head of PR der Generator Hostels über den Messestand, Twitter & Co sowie die hochdekorierte Generator Hostels App ...
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Unter den vielen Hotels- und Hotelketten, die in diesem Jahr auf der ITB
Generator Hostel ist eine der führenden Europäischen Hostelbetreiber. Mit 3900 Betten in ganz Europa setzt sich unsere Zielgruppe hauptsächlich aus der Generation X&Y zusammen.
Es sind Reisende im Alter zwischen 18-35Jahren, die mit Iphone, Wii und Soziale Medien Kanälen wie Facebook und Twitter aufgewachsen sind. Die Sozialen Netzwerke sind Kommunikationsmedien, die diese Gruppe bevorzugt und am häufigsten benutzt.
Eine Studie der Internetplattform TNW sagt, das der durchschnittliche junge Facebook-User (im Alter von 13-24 Jahren) 20 Firmen oder Brands in seinem Facebook Konto mag und täglich mindestens eine Stunde auf dem Sozialen Netzwerk verbringt.
Daher ist es für uns selbstverständlich und fast so wichtig wie das tägliche Brot, mit unseren Gästen auf Facebook und Twitter zu kommunizieren. Es ermöglicht Gespräche und Erfahrungsaustausche im digitalen Zeitalter.
Aktiv im SocialWeb zu sein ist das eine, aber diese Accounts auch auf einem Messestand zu präsentieren ist im Moment noch etwas einzigartiges. Was haben Sie sich damit erhofft?
Wir sind ein junges Unternehmen mit einem jungen, kreativem und interaktiven Produkt. Den Messebesuchern den Anstoß zu geben uns online zu finden, das war sicherlich einer der Gründe, warum wir die Sozialen Netzwerke mit in unsere Messestandentwicklung mit aufgenommen haben.
Gab es auf der Messe diesbezüglich Resonanz?
Die Resonanz war überraschend positiv. Natürlich tauscht man sich auch mit Industriekollegen aus, die auch auf Twitter und Facebook vertreten sind. Es ist ein Gedankenaustausch und macht einfach Spaß.
Desweiteren haben wir uns mit Travelbloggern auf der Messe getroffen, mit denen wir täglich auf Twitter kommunizieren.
Wir haben Twitter und Facebook vor allem als Plattformen benutzt, um von der Messe zu berichten, Bilder sind online gegangen und wir haben so mit unseren ‚Fans‘ gesprochen.
Was unternehmen die Generator-Hostels, um im Social Web den aktuellen Trends zu entsprechen?
Wir haben als eines der ersten Hostels eine App entwickelt mit der man einfach buchen und Infos über unsere Hostelstandorte erfahren kann. Dieses App wurde im September 2011 als ‚App oft the Month‘ von knowyourmobile bewertet.
Desweiteren ist es unter die ‚TOP Ten‘ auf der ‚WYSTC Yapp App contest‘ geworden- einer internationalen Jugendmesse. Das unser App im Vergleich zu ‚tripwolf‘ und anderen Reiseapplicationen in die ersten 10 gerutscht ist, hat uns sehr stolz gemacht.
Desweiterem haben wir auch festgestellt, das immer mehr Gäste den Zugang zu unserer Webseite via Ipod und Ipad suchen. Die Besucherzahlen haben sich da in letzten Jahr vervierfacht. Die digitale Welt entwickelt sich schnell und wir haben schon eine Weiterentwicklung und Verbesserung unseres Apps ins Auge gefasst.
Können Sie Beispiele nennen, ob Twitter, Facebook und co. direkten Einfluß auf ihrer Übernachtungszahlen haben?
Wir wollen mit dem Reisenden in Kontakt treten und Ihm Tips und Tricks geben, warum die Stadt oder das Hostel in unserem Fall, so sehenswert ist. Man kann es fast sehen als ein ‚persönlicher Erfahrungsaustausch‘ oder ‚Empfehlung.‘
Die Frage ob Sozialen Netzwerke einen direkten Bezug und Auswirkung auf Übernachtungszahlen ist sicherlich, eine Frage die im Moment oft gestellt wird. Twitter und Facebook nutzen wird mehr zum Austausch von Ideen und Events.
Vielen Dank für das Gespräch!
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